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Weinbauregion Steiermark bzw. Steirerland


Die Weinbauregion Steiermark besitzt heute eine Rebfläche von rund 4000 Hektar, was einem Anteil von etwa 8 % an der gesamten Weinbaufläche Österreichs entspricht. Infolge der besonderen klimatischen Bedingungen erfolgt der Weinbau in der Steiermark vielfach auf steilen Hanglagen, die für keine andere landwirtschaftliche Erzeugung geeignet sind. Diese steilen Hänge der Weingärten bilden das Hauptproblem des Bergweinbauers, da jede Mechanisierung der Steilflächen äußerst schwierig und überdies sehr kostspielig ist. Der Weinbau in diesem Bundesland wird von etwa 3300 Weinbauern betrieben. Der größte Teil der steirischen Weinkulturen liegt dabei im Gebiet der Südsteiermark.

Die Weinbauregion Steiermark wird in drei Weinbaugebiete unterteilt:
 

  • Südsteiermark

Das Weinbaugebiet Südsteiermark wird in zwei Weinbauzentren unterteilt. Die Weine des Sausalgebietes sind im Vergleich zu jenen des südlichen Grenzgebietes etwas härter, dabei aber blumig und fruchtig-frisch.
Die wichtigsten Sorten des Gebiets sind der Welschriesling, Morillon (Chardonnay), Müller-Thurgau sowie der hier als Muskat-Sylvaner bezeichnete Sauvignon Blanc. Bei den Rotweinen dominiert die Rebsorte Zweigelt.
 

  • Weststeiermark

Die Weststeiermark ist das Gebiet des Schilchers, der zum Großteil in Buschenschenken verkauft wird. Der Schilcher gilt als die älteste und urwüchsigste steirische Weinsorte. Als Schilcher dürfen nur solche Weine bezeichnet werden, die aus den Trauben der Rebsorte Blauer Wildbacher erzeugt wurden, die wiederum ausschließlich aus der Weinbauregion Steiermark stammen dürfen.
 

  • Südoststeiermark

Die Spezialität des Weinbaugebietes ist der Traminer mit seinem aromatischen Bukett und einem extraktreichen, hocharomatischen Geschmack. Die dominierende Sorten sind der Welschriesling, Morillon (Chardonnay), Weißburgunder, Müller-Thurgau sowie der Zweigelt.