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Weinland Italien

Rebfläche: 800 000 ha

Weinproduktion/Jahr: 48 Mio hl

Weinbau wird in Italien bereits seit der frühen Antike betrieben. Schon die Griechen bauten hier Wein an und nannten Italien "Oinotria", das "Land der erzogenen Reben". Nach dem Niedergang Griechenlands breitete sich die Weinkultur dann im Römischen Reich rasch aus. Den alten Römern galt Wein damals nicht lediglich als Getränk, sondern als Statussysmbol, als Währung und auch als Medizin. Schon damals begann man, mit unterschiedlichen Erziehungsformen und Aufbewahrungstechniken zu experimentieren und verschiedene Rebsorten zu bestimmen. Das Wissen um den Weinbau wurde von den römischen Legionen in weite Teile Europas getragen.

Dennoch galt Italien paradoxerweise lange Zeit als nicht besonders fortschrittlich, was den modernen Qualitätsweinbau betrifft. Zwar waren und sind Wein und Kultur in Italien seit jeher sehr eng verwoben und die Weinrebe wird allerorts kultiviert. Doch noch bis weit in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein wurde der größte Teil der italienischen Weine im Fass gehandelt. Wein gehörte zum Alltag, dem bewussten Weingenuss, wie man ihn insbesondere in Frankreich pflegte, wurde hier jedoch kaum Bedeutung zugemessen und so waren auch die Ansprüche an die Qualität eher bescheiden.

Erst in den letzten 40 Jahren vollzog sich dann ein drastischer Wandel im Qualitätsweinbau, der Italien wieder zu einer führenden Weinbaunation werden ließ. Heute kämpft das Land Jahr um Jahr aufs Neue mit Frankreich um den Titel des weltgrößten Weinproduzenten.