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Qualitätsstufen des französichen Weines

Französiche Weine werden in vier Kategorien aufgeteilt:

  • Vin de Table (Tafelweine)

Hierbei handelt es sich zum Großteil um Massenweine von bescheidener Qualität, die zu Billigpreisen auf den Markt gelangen. Auf dem Etikett darf weder Herkunft, Rebsorte noch Jahrgang genannt werden.

  • Vin de Pays (Landwein)

Für die Landweine gelten bestimmte Vorgaben bezüglich Herkunftsregion, Maximalertrag, Rebsorten und Mindestalkoholgehalt, die jedoch wesentlich flexibler und weiter gefasst sind als bei den AC-Weinen. Auf dem Etikett wird stets die Herkunftsregion genannt.

  • VDQS – Vins Délimités de Qualité Superieure

Diese Qualitätsstufe gilt als Zwischenkategorie für diejenigen Regionen, die von der Vin de Pays -Klassifikation in die AC-Stufe aufgenommen werden wollen. Die Vorschriften ähneln denen der AC-Weine, sind aber in der Regel nicht ganz so restriktiv, was die Maximalerträge und die Rebsortenwahl betrifft.

  • AC bzw. AOC – Appellation d´Origine Controlée

Die höchste Qualitätsstufe legt zumindest das Herkunftsgebiet, zugelassenen Rebsorten, Weinbauverfahren, Maximalerträge, Vinifikationsmethoden sowie den Mindestalkoholgehalt fest.

Innerhalb der AC-Klassen gibt es weitere Bezeichnungen und Rangstufen, die je nach Region variieren. Insbesondere die traditionell gewachsenen Klassifizierungssysteme von Bordeaux und Burgund, wo die Weine in unterschiedliche cru-Stufen eingeteilt werden, sind sehr komplex und können für den Verbraucher oft unübersichtlich wirken.