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Weinland Deutschland

Rebfläche: 100 000 ha

Weinproduktion/Jahr: 10 Mio hl

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählten Weine aus Deutschland zu den renommiertesten und teuersten der Welt. Doch nach dem 2. Weltkrieg geriet die deutsche Weinbranche durch den Ausstoß von Massenware in Verruf. Winzer wie Konsumenten setzen über Jahre hinweg auf billige, restsüße so genannte "Prädikatsweine", mit denen der Markt überschwemmt wurde. Die Hektarerträge, die sich am Anfang des 20. Jahrhunderts noch auf rund 20 hl beliefen, schnellten in die Höhe und überstiegen in den 80er Jahren oftmals die 100 hl - Marke. Erst in den Neunzigern zeichnete sich allmählich eine Trendwende ab. Die Protagonistin dieses Wandels zurück zum qualitätsorientierten Weinbau war die Riesling-Traube. Dank der Vielfalt und der Einzigartigkeit der unterschiedlichen Stile, die Riesling-Weine in den Kühlklimazonen des Landes anzunehmen vermögen, sind deutsche Weine wieder ins Rampenlicht internationaler Verkostungen gerückt. Allen voran die jungen Winzer, die hier nach und nach die Weinbaubetriebe Ihrer Eltern übernehmen, revolutionieren dabei die Wein-Qualitäten.