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Weinland Chile

Rebfläche: 190 000 ha

Weinproduktion/Jahr: 8,2 Mio hl

Die Geschichte des Weinbaus in Chile geht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die spanischen Eroberer hier die ersten Reben pflanzten. Katholische Mönche waren zunächst für die Kultivierung und Entwicklung des Weinbaus ausschlaggebend. Seit damals ist in Chile eine Rotweinsorte namens País heimisch, die mit der Criolla-Traube in Argentinien und der Mission-Traube in Nordamerika verwandt ist und aus Spanien eingeführt wurde. Noch bis vor wenigen Jahre dominierte diese Rotweinsorte den chilenischen Weinbau mengenmäßig und auch heute noch finden sich weitläufige Rebflächen. Die Weine, die aus der País gekeltert werden, gelangen jedoch fast ausschließlich auf den heimischen Markt. Für den Export bestimmte Weine werden meist aus internationalen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot/Carmenère oder Sauvignon Blanc gewonnen.

Chile wird gemeinhin als Weinbauparadies bezeichnet. Dank seiner isolierten geografischen Lage und seiner idealen klimatischen Voraussetzungen haben die Winzer hier kaum mit Schädlingen oder Rebkrankheiten zu kämpfen. So können saubere, meist außerordentlich fruchtige und zugleich sehr preiswerte Weine entstehen, die für den baldigen Konsum bestimmt sind. Dieser moderne, zugängliche Weinstil feierte in den vergangenen Jahren große Erfolge bei einem breiten Publikum auf dem internationalen Markt. Inzwischen werden aber auch immer mehr hochkarätige Weine produziert, die ein längeres Lagerpotenzial aufweisen und sich mit ihren Vorbildern aus Europa messen lassen können.